die Boulette

 

Die Bezeichnung Bulette/Boulette ist im Nordosten des deutschen Sprachraumes gebräuchlich und stammt vom französischen boulette für „Kügelchen“. Irrtümlich wird oft angenommen, dass der Name zuerst durch die Hugenotten in Berlin geläufig geworden sei und sich dann von dort übertragen habe.Tatsächlich kam der Begriff aber, wie viele andere vermeintlich hugenottische Formen, erst während der Besetzung Berlins durch die Truppen Napoleons zwischen 1806 und 1813 auf.

1 Brötchen oder äquivalente Weißbrotmenge in Wasser einweichen bis es richtig vollgesogen ist (geht bei frischem Brot fix), Brötchen auswringen.
Fleisch, Pfeffer, Salz, Brötchen, gehackte Zwiebel und 3 Esslöffel Senf gut verkneten, daraus die Bouletten formen. Für die „Altberliner Art“ wälze man die Bouletten in Paniermehl ( wie ein Schnitzel ). So werden sie richtig schön Kross gebraten.

Hinweis: Das eingeweichte Brötchen „verwässert“ den Fleischgeschmack nicht! Es macht die Bouletten sehr saftig.
Ruhig das Fleisch reichlich würzen.
Zu den Bouletten passen Kartoffeln und gekochtes Gemüse wie grüne Bohnen, Kohlrabi, Mischgemüse. Natürlich sind die Bouletten bestens als FingerFood geeignet.

das Grünzeugs kann man weg lassen !!!